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Lebensmittelmotten erkennen und Vorräte schützen

Gespinste im Müsli oder kleine Larven im Vorratsschrank? Prüfen Sie zuerst die Vorräte. Eine Mottenfalle hilft bei der Befallskontrolle – sie ersetzt nicht das Auffinden und Entfernen befallener Lebensmittel.

Woran Sie einen Befall erkennen

Zu den häufigen Lebensmittelmotten zählen Dörrobst- und Mehlmotten. Hinweise sind weißliche Larven, feine Gespinste und zusammengeklebte Lebensmittel. Die Larven verursachen die Schäden; erwachsene Falter nehmen keine Nahrung mehr auf. Kontrollieren Sie auch Mehl, Reis, Nüsse, Gewürze, Trockenobst und trockenes Tierfutter.

Lebensmittelmotten oder Kleidermotten?

Der Fundort und die Fraßspuren helfen bei der Einordnung: Gespinste in Vorräten sprechen für Lebensmittelmotten, Schäden an Wolle oder anderen tierischen Fasern eher für Kleidermotten. Ein einzelner Falter oder seine Farbe reicht für eine sichere Bestimmung nicht aus. Motten an Kleidung und Textilien unterscheiden.

Auch außerhalb der Packung nachsehen

Lebensmittelmotten werden häufig mit bereits befallenen Waren oder Verpackungen eingeschleppt. Larven können Verpackungen durchlöchern und sich zum Verpuppen in Ritzen, Fugen oder Zimmerecken zurückziehen. Prüfen Sie deshalb nicht nur die zuerst auffällige Packung, sondern auch benachbarte Vorräte und den Schrank.

Die ersten Schritte

  1. Befallene Lebensmittel nicht mehr essen, sondern entsorgen. Für den Weg zum Abfall in einen gut verschlossenen Beutel geben, damit sich der Befall nicht weiter verteilt.
  2. Vorratsschrank ausräumen und alle Lebensmittelpackungen kontrollieren. Befallene Gefäße und Schrankflächen gründlich reinigen; Ritzen und Fugen einbeziehen.
  3. Nach der Reinigung weiter kontrollieren. Allein das Entfernen sichtbarer Falter beseitigt versteckte Entwicklungsstadien nicht zuverlässig.

Was Pheromonfallen leisten – und was nicht

Pheromon-Klebefallen für Lebensmittelmotten locken paarungsbereite männliche Falter an. Sie dienen vor allem dazu, einen Befall zu erkennen, seine Schwerpunkte zu finden und den Verlauf nach Gegenmaßnahmen zu kontrollieren. Sie fangen nicht die Eier und Larven in den Vorräten. Fallen allein reichen nicht aus, um einen Befall sicher zu beseitigen.

Ein leerer Klebestreifen ist deshalb kein sicherer Nachweis, dass alle Vorräte frei von Motten sind. Verbinden Sie die Fallenkontrolle immer mit der Sichtprüfung und Reinigung.

Vorräte künftig geschützt aufbewahren

Prüfen Sie neue Einkäufe auf beschädigte Verpackungen und auffällige Gespinste. Lagern Sie trockene Lebensmittel und Tierfutter in dicht schließenden Behältern. So erschweren Sie die Eiablage und können Veränderungen im Vorrat leichter bemerken.

Wann fachkundige Hilfe sinnvoll ist

Kommt der Befall trotz gründlicher Kontrolle und Reinigung wieder, ziehen Sie eine sachkundige Schädlingsbekämpfungsfirma hinzu. Das gilt besonders, wenn der Befallsherd nicht auffindbar ist oder die Art unklar bleibt.

Für die Auswahl einer Falle: PIC Lebensmittelmottenfalle im 12er-Set ansehen. Verwenden Sie nur eine zum Schädling passende Falle und beachten Sie die Angaben auf der konkreten Packung. Dieser Ratgeber ersetzt die Produktanleitung nicht.

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