Auf der Suche nach Lebensmittelmotten

Auf der Suche nach Lebensmittelmotten

Lebensmittelmotten erkennen

Ein kleiner Eindringling kann großen Schaden anrichten und möglicherweise zur Entsorgung Ihrer Vorräte führen: Die Rede ist von der ungeliebten Lebensmittelmotte – auch Speise- oder Küchenmotte genannt. Woran Sie diese Mottenart erkennen, was Sie für Schäden verursachen kann und wie Sie sich schützen oder die Motten bekämpfen erklären wir Ihnen in unserem PIC-Lexikon.

 

Lebensmittelmotten von Kleidermotten unterscheiden

Beide Mottenarten zählen definitiv zu den ungebetenen Gästen in Ihren vier Wänden – die einen machen unsere Kleidung durch Fraßschäden untragbar und die anderen zwingen uns dazu, kontaminierte Lebensmittel zu entsorgen. Doch worin unterscheiden sich Lebensmittelmotten und Kleidermotten und wie erkennt man am Aussehen, um welche Art es sich handelt?

Kleider- oder Textilmotten sind in der Regel hell gefärbt und ca. 6-9 Millimeter groß. Ihre Flügel sind ebenfalls hell und weisen keine nennenswerte Musterung auf. Nur in einzelnen Fällen sind ihre Körper dunkler gefärbt, dies ist dann jedoch von der Art ihrer Nahrung abhängig.

Lebensmittelmotten hingegen sind etwas größer und generell dunkler gefärbt, meist wirken die Farben rot-bräunlich. Im Gegensatz zu den Kleidermotten weisen die Flügel der Speisemotten eine Musterung auf. Diese erscheint meist in Form von dunkleren Punkten oder Strichen.

 

Vergleich Lebensmittelmotten und Kleidermotten

 

Bin ich von Lebensmittelmotten betroffen?

Oftmals erkennt oder findet man gar nicht die Motte selbst, sondern merkt zuerst anhand der von ihnen gesponnen Gespinste, ob die gekauften oder gelagerten Lebensmittel von den Motten befallen wurden. Diese bestehen aus kleinen weißen Fäden, die an den Lebensmitteln oder in der Verpackung zu sehen sind. Dabei sollten Sie vor allem Verpackungen von Reis, Mehl, Nudeln oder den geliebten Cornflakes untersuchen, denn getreidehaltige Produkte lieben diese Motten besonders. Allerdings kann es auch häufig vorkommen, dass sie sich in der Nähe von Obst und Gemüse niederlassen, weshalb Sie auch in der gesunden Ecke Ihrer Küche nach den feinen Fäden der Insekten Ausschau halten sollten.

Der Grund, warum Sie die fliegenden Insekten meist vergeblich suchen, ist der, dass sie sich gerne in Spalten oder Ritzen von Schränken und Wänden aufhalten – meist sind also nur die Schäden und nicht ihre Verursacher aufzufinden.

 

Wie kann ich mich vor Lebensmittelmotten schützen?

Steht bereits fest, dass Sie von einem Mottenbefall betroffen sind, sollten Sie zunächst alle betroffenen Lebensmittel entsorgen. Um sicherzugehen, dass Sie auch wirklich alle befallenen Lebensmittel aus Ihren Schränken oder Vorratsschränken entsorgen, empfehlen wir Ihnen, die entsprechenden Fächer und Regale einmal komplett auszuräumen, um alle Produkte überprüfen zu können und auch die Schränke selbst gründlich zu reinigen, damit keine Gespinste oder Eier der Motten übersehen werden. So können Sie zumindest einem erneuten Befall vorbeugen.

Pheromon-Klebefallen locken paarungsbereite männliche Lebensmittelmotten an und halten sie auf einem Klebestreifen fest. So helfen sie Ihnen, einen Befall festzustellen und den Erfolg weiterer Maßnahmen zu kontrollieren. Allein reichen diese Fallen jedoch nicht aus, um den Befall sicher zu beseitigen. Kontrollieren Sie deshalb auch Ihre Lebensmittelvorräte auf Befall, entsorgen Sie befallene Lebensmittel und reinigen Sie betroffene Schränke und Gefäße gründlich. PIC-Lebensmittelmottenfallen finden Sie bei uns im Shop.

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